Internationales Billard -
Topteam NL
Aktualisiert (Montag, den 14. Dezember 2009 um 18:37 Uhr)
Geschrieben von: excellent
Montag, den 14. Dezember 2009 um 18:23 Uhr
Kwadendamme (billardnews) Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machten die Spieler von Cubri/Etikon ihrem Teamchef Bennie Deegens. Mit 2 Kantersiegen von jeweils 6:0 sicherten sie sich den 1. Tabellenplatz, auf dem sie bis zum 02.01.2010 überwintern dürfen. In Geberlaune präsentierten sich die beiden Gegner, die auf je einen Leistungsträger verzichten mussten: Sowohl Fréderic Caudron als auch Eddy Leppens zogen die Teilnahme am Dreiband Worldcup in Ägypten dem Technikeinsatz vor.
Patrick Niessen (B) – Wiel van Gemert (NL)= 150:15/3
Selbstbewusst ließ Niessen die Bälle zum Anstoß aufstellen, nachdem er das Ausstoßen gewonnen hatte. Was er dann an Karambolagen sammelte, sah schon ganz gut aus, ließ aber den letzten filigranen Schliff vermissen. Die Folge war ein abruptes Ende seiner Serie bei 44 Points. Nutzen konnte van Gemert nicht daraus ziehen, saß er doch schon nach 2 Points wieder auf dem Büßerstuhl. Jetzt drehte Niessen mächtig auf. Punkt für Punkt reihte er in der ihm eigenen Art aneinander. Er brachte es so auf 100 Points in Serie und ging 6 Points vor Ende der Partie noch einmal ab. Da van Gemert nur 1 Point machte, ließen die restlichen 6 Points von Niessen nicht lange auf sich warten. Van Gemert kam im Nachstoß noch auf 12 Points.
Ian van Krieken (NL) – Henri Tilleman (NL)= 97:200/4
Van Krieken begann gleich mit 2 Fehlaufnahmen nacheinander. Tilleman nutzte diese Chance zu Serien von 3 und 113 Points. Nachdem van Krieken es auf 43 Points brachte, produzierte Tilleman eine Nullnummer, indem er einen schwierigen Zugball ausließ. Der eifrige van Krieken erzeilte noch 54 Points bevor Tilleman die Partie mit einer Serie von 84 ausstieß.
Jean-Paul de Bruijn (NL) – Ad Koorevaar (NL)= 100:13/9
Ad Koorevaar, der kürzlich noch Dick Jaspers schlug, stand gegen den Ex – Weltmeister auf verlorenem Posten. Insgesamt brachte er es gerade einmal auf 13 Points, bei 4 Fehlaufnamen von 9. Das die Partie über 9 Aufnahmen gehen würde, war anfänglich nicht erkennbar. De Bruijn begann stark und wurde bis zur 5. Aufnahme immer stärker. Zu diesem Zeitpunkt stand es 97:11 für de Bruijn, der unglücklich und verärgert vom Tisch ging. Sein Frust wurde sichtbar in deutlich überhöhtem Tempo seines Spielballes. Schließlich hatte er die letzten 3 Points nach 4 Aufnahmen unter Dach und Fach.
Patrick Niessen (B) – Martin van der Spoel (NL)= 150:66/3
Der Belgier sollte auch dieses Spiel in 3 Aufnahmen deutlich gewinnen. Am Schluss zeigte er sich jedoch enttäuscht: „Ich hätte beide Partien in je 2 Aufnahmen beenden können“ konstatierte er. Dabei war sein Spiel durchaus sehenswert. Nach dem Anstoß, bei dem er auf 18 Points kam, legte vd Spoel 54 Points vor und Niessen 81 Points nach. Ein kleines Körnchen Kreide veränderte den Lauf seines Balles aber entscheidend, so dass er B2 nicht traf – und das auf etwa 5 cm Entfernung. Die Serie war damit zu Ende und vd Spoel wieder am Tisch. Es dauerte aber nur 12 Points bis Niessen sein Spiel wieder aufnehmen und finishen konnte. Den Nachstoß ließ vd Spoel aus.
Lyon Megens (NL) – Henri Tilleman (NL)= 76:200/5
Megens hat durchaus seine Qualitäten im 47/2 und hatte Tilleman schon vor Jahren in Reuver in Bedrängnis gebracht. Das aber scheint Vergangenheit zu sein. Ebenso wie van Krieken ließ Megens sowohl den Anstoß, als auch die darauf folgende Aufnahme aus. Bis dahin hatte es Tilleman bereits auf 112 Points gebracht. Nun erst begann Megens, Punkte zu sammeln. Immerhin konnte er in der 3. und 4. Aufnahme 71 Points auf seinem Konto verbuchen, während Tilleman nicht spektakulär, dafür aber umso erfolgsorientierter für seine Verhältnisse kleinere Serien produzierte. Eine dieser Serien führte nach 47 Karambolagen zu seinem nie gefährdeten Sieg.
Jean-Paul de Bruihn (NL) – Peter Rijkaert (NL)= 100:30/8
Auch JPB hatte heute keinen Grund, unzufrieden zu sein. Auch seinem zweiten Spiel des Tages konnte er es bis zur 3. Aufnahme auf mehr als die Hälfte der Partiedistanz, konkret auf 54 Points bringen. Dass das Match danach etwas verflachte, lag an der offenen Spielweise seines Gegners aus Oosterhout. Bevor sich aber erneut Frust bei de Bruijn breit machen konnte, bekam er die Bälle wieder unter Kontrolle und stieß mit einer sauberen Serie von 29 Points aus.
Ian van Krieken (NL) - Lyon Megens (NL)= 200:84/4
Wiel van Gemert (NL) - Martin van der Spoel (NL)= 33:150/1
Ad Koorevaar (NL) - Peter Rijkaert (NL)= 100:46/25
Die Tabelle und die weiteren Ergebnisse:

---exc